Sich zu beeilen nützt nichts.

Zur rechten Zeit aufbrechen,
ist die Hauptsache.
Jean de la Fontaine

Blaugelber Schleimfuß unter Buchen, Aquarell, 21,5 x 36,5 cm
Blaugelber Schleimfuß unter Buchen, Aquarell, 21,5 x 36,5 cm

Blaugelber Schleimfuß

 

Der Blaugelbe Schleimfuß (Cortinarius croceocaeruleus) wächst von Sommer bis Herbst häufig in Laubwäldern, hier bevorzugt unter Rotbuchen. Nicht genießbar.

Champignons auf der Lichtung, Aquarell, 21,5 x 36,5 cm
Champignons auf der Lichtung, Aquarell, 21,5 x 36,5 cm

Schaf-Champignon, Weißer Anisegerling


Der Schaf-Champignon (Agaricus arvensis) stellt sich gerne auf Wiesen und Feldern, in Parkanlagen und an Waldrändern ein. Hier findet man ihn einzeln bis gesellig recht häufig wachsend von Mai bis Oktober.

Er hat zwei giftige Doppelgänger: Karbol-Champignon, weißer Knollenblätterpilz

 

Kuhmaul, Aquarell, 15 x 22 cm
Kuhmaul, Aquarell, 15 x 22 cm

Kuhmaul

 

Der Große Schmierling (Gomphidius glutinosus), ein guter Speisepilz, hat wegen seiner schmierigen Huthaut zahlreiche Trivialnamen erhalten; zu den bekanntesten zählen die Bezeichnungen Kuhmaul und Gelbfuss. Er wächst im Nadelwald, insbesondere unter Kiefern und Fichten und ist hauptsächlich von Juli bis Oktober zu finden. Junge Exemplare sind mit einer dicken, transparenten Schleimschicht überzogen, die nach und nach verschwindet. Der Hut ist  grau-braun bis grau-violett, der Stiel ist im oberen Teil weiß, an der Basis leuchtend gelb.

Im Märchenwald, Aquarell, 19 x 14 cm
Im Märchenwald, Aquarell, 19 x 14 cm

Steinpilz

 

Der Steinpilz (Boletus edulis), auch Herrenpilz genannt, ist ein begehrter Speisepilz. Er gehört zu den Röhrenpilzen und wird bis zu 20 cm breit, hat einen angenehmen Geruch und milden Geschmack. Man findet ihn häufig in Nadelwäldern, besonders unter Fichten und Kiefern. Oft erscheint er schon im Mai oder Juni und wächst bis Oktober. Verwechslungsgefahr mit dem bitteren Gallenröhrling.

 

 

Violetter Lacktrichterling, Aquarell, 15,5 x 22 cm
Violetter Lacktrichterling, Aquarell, 15,5 x 22 cm

Violetter Lacktrichterling

 

Dieser kräftig violettfarbene Pilz mit dem Namen violetter Lacktrichterling ( Laccaria Amethystea) wächst in Nadel- oder Laubwäldern vom Spätsommer bis Herbst. Durch seine intensive Farbe ist er leicht zwischen Moos und Laub zu finden. Er ist ein guter Speisepilz, sofern nur der Hut ohne den faserigen Stiel verwendet wird.

 

 

Pfifferlinge, Öl auf Mischtechnik, 29 x 29 cm
Pfifferlinge, Öl auf Mischtechnik, 29 x 29 cm

Echter Pfifferling

 

Der echte Pfifferling (Cantharellus cibarius) mit seinem typischem dotter- bis goldgelben Hut hat anfangs eine halbkugelige bis gewölbte Form, die sich dann umstülpt zu einer trichterförmigen. Der Hutrand ist unregelmäßig wellig und oft auch später noch eingebogen. Die Hutunterseite ist mit vergleichsweise niedrigen und mehr oder weniger breiten, oft gegabelten und miteinander verbundenen Leisten bedeckt, die weit am Stiel herablaufen und allmählich daran auslaufen. Feinschmecker schwören auf seinem pfeffrigen Geschmack, zu finden ist er im Laub- und Nadelwald.

 


Faszinierende Schleiereule, Acryl auf Keilrahmen, 40 x 40 cm
Faszinierende Schleiereule, Acryl auf Keilrahmen, 40 x 40 cm

Schleiereule

 

Ganz schön schleimig präsentiert sich die Schleiereule (Cortinarius praestans). Große Exemplare können leicht drei Pfund wiegen. Sie ist ein in der Schweiz und Frankreich beliebter Speisepilz, bei uns in Deutschland findet man sie jedoch nur noch selten, daher steht sie in Nordrhein-Westfalen auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten.

Den Namen hat sie aufgrund ihres Aussehens: Der Pilzhut ist mit einer glänzenden Hülle überzogen und zerreißt während des Aufschirmens. Die anfangs schokoladenbraune bis violette Huthaut, die nun sichtbar wird, erinnert an das Auge einer Eule, daher der Name Schleiereule oder auch Eulenauge.